
Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Heute geht es in die zweitgrösste Stadt des Kantons Zürich. Claudine hat ein Seniorenzentrum an der Wülflingerstrasse ausgesucht.
Der Restaurantslogan lautet: «Lassen Sie sich von unserer Küche verwöhnen und geniessen Sie täglich frische und saisonale Menüs aus der Region.»
Die Auswahl ist klein – aber durchaus sehenswert. Wie wäre es mit Apfelbratwurst, Zwiebelsauce, Röstigalette und Ofengemüse? Klingt nach «fein».
Das Restaurant ist gross, bietet «Gartenblick» – und heisst praktischerweise auch so. Da weiss man gleich, woran man ist.
Durch das Häusermeer geht es zur Eulach, wo wir die Natur geniessen. Der Himmel zeigt sich ganz ordentlich. Regnet es demnächst oder nicht?
Weiter geht’s Richtung Wülflingen, immer dem Fluss entlang. Aber halt – was starren die Leute auf die Strasse? Ah, ein harmloser «Blindschleicher», der sich in aller Seelenruhe über den Asphalt kämpft. Kein Formel-1-Tempo, aber immerhin zielstrebig.
Schon bald erreichen wir Wülflingen, wo wir scharf links abbiegen, um den Westhang des Brüelbergs zu erklimmen. Im Wald spazieren wir wieder Richtung «Gartenblick» – nicht ohne noch ein bisschen Geografie zu betreiben. Der Blick richtet sich zum Goldberg, wo wir auch schon eine schöne Aussicht genossen haben.
Vorbei am Sulzer-Gebäude geht es zum wohlverdienten Abschlussdrink.
Da darf nochmals über allerlei diskutiert werden – und natürlich darf auch Natron nicht fehlen. Offenbar ein Wundermittel für alles und jedes. (Man weiss ja nie.)
Übrigens: Meteo hat nicht immer recht – heute hat es nicht geregnet. Gut so!
👇 Winterthur - Sulzergebäude

👇 Winterthur - Schochgebäude - alte Industriehalle im ehemaligen Sulzerareal

👇 1. Zeile: Kirche St. Peter und Paul - Eulachhallen, 2. Zeile: Eulach, 3. Zeile: hoch Richtung Brüelberg - roter Turm (Swisscom) - hinten Goldberg

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Die Forch ist ein beliebter Ausgangspunkt für Wanderungen – also nichts wie hin. Mein Plan, bequem mit dem ÖV anzureisen, scheiterte jedoch kläglich. Stattdessen sitze ich im Auto und kämpfe mich quer durch Zürich Richtung Zollikerberg – ein regelrechter Spiessrutenlauf. Mit leichter Verspätung erreiche ich schliesslich doch noch den Startpunkt.
Jetzt geht’s endlich los – auf in Richtung Wehrmänner Denkmal. Dort umrunden wir die Anlage und lassen den Blick über den Greifensee bis hin zum Zürichsee schweifen.
Schon nach kurzer Zeit tauchen wir in die Natur ein: frische Morgenluft, das lebhafte Zwitschern der Vögel – ein perfekter Start in den Tag. Der Weg führt weiter Richtung Ebmatingen und schliesslich zum Süesblätz, wo wir uns eine kleine Verschnaufpause gönnen.
Weiter geht’s nach Binz, wo wir kurzerhand – etwas frech – über eine Strassenbaustelle und den noch warmen Teer marschieren. Bloss kein Umweg, schliesslich wartet das Mittagessen.
Am israelitischen Friedhof vorbei überqueren wir die Strasse und tauchen gleich wieder in den Wald ein. Schon bald erreichen wir Witikon, wo die Tennisanlage und das Restaurant im Hau in Sicht kommen.
Wir werden vom «Best Chef Wolfi» empfangen – und fühlen uns sofort wie in Österreich. Die Karte ist schlicht, aber spannend und angenehm günstig. Ein Ort, den wir uns definitiv für einen Sommerbesuch vormerken.
Acht Kilometer liegen bereits hinter uns – also weiter, hinein in die Schlucht. Der Stöckentobel, auch Elefantentobel genannt, wartet. Egal wie der Name nun genau lautet: Wir tauchen ein und staunen über das, was die Natur hier geschaffen hat.
Schon bald entdecken wir den «Elefanten» im Bach und umrunden die markante Betonfigur neugierig von allen Seiten.
Noch ein Kilometer, dann erreichen wir Burgwies – eigentlich das geplante Ende der Wanderung. Doch ich habe noch einen Pfeil im Köcher, und kurzerhand geht’s weiter Richtung Zürichhorn. Ich bin ehrlich stolz auf die Gruppe: Tapfer nehmen alle auch die letzten Kilometer in Angriff – und schliesslich stehen wir am Ufer des Zürichsees.
Im Restaurant gönnen wir uns ein wohlverdientes Dessert, das diesen Wandertag perfekt abrundet.
Kaum zu glauben: Einige haben immer noch Energie übrig und spazieren dem See entlang weiter bis zum Sechseläutenplatz. Der Rest steigt ins nächste Tram und fährt gemütlich zum Bahnhof Stadelhofen.
Und wir – Brigitte und ich – nehmen die Forchbahn zurück zur Forch, wo mein Auto steht. Zum Glück wartet dort kein Buszettel auf uns, obwohl die Parkzeit schon seit Stunden abgelaufen ist – Schwein gehabt.
Und eines ist klar: Nicht noch einmal quer durch die Stadt! Stattdessen geniessen wir eine entspannte Fährfahrt über den Zürichsee.
So klingt ein erlebnisreicher Tag stimmig aus.
👇 Blick zum Greifensee

👇 1. Zeile Wehrmänner Denkmal - im Wald unterwegs 2. Zeile - auf der Wanderung. 3. Zeile Elefant im Bach und Zürihorn

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Ab nach Zumikon!
Zumikon ist eine politische Gemeinde im Bezirk Meilen und liegt rund 10 km südöstlich von Zürich, idyllisch eingebettet auf dem Pfannenstielplateau.
Schon bald zieht es uns ins Restaurant, wo wir neugierig die reichhaltige Menükarte studieren. Wie so oft gilt: Wer die Wahl hat, hat die Qual. Doch am Ende wird jede und jeder fündig.
Beim Spaghetti-Essen fällt einem Mitglied plötzlich auf, dass die Fleischmöcklein fehlen. Kein Problem – kurzerhand wird der Teller grosszügig nachgebessert. Der Kellner zeigt sich dabei kompetent, aufmerksam und freundlich.
Claudine hat sich derweil etwas Besonderes einfallen lassen: Mit der Forchbahn fahren wir nach Forch, wo unser Spaziergang beginnt.
Vorbei am Restaurant Krone, der Franzosenhöhle und dem «Bellvedärli» führt unser Weg hinauf zum Wehrmännerdenkmal in Form einer Flamme auf einem pyramidenförmigen Sockel. Im Volksmund wird es in Anspielung auf seine Form auch «de gfroore Furz» genannt.
Ein schnelles Gruppenfoto darf natürlich nicht fehlen, bevor wir weiter durch den Wald ziehen und schliesslich wieder Zumikon erreichen.
Zum Abschluss gönnen wir uns noch einen Kaffee und ein feines Dessert – und wie immer wird dabei angeregt über Gott und die Welt diskutiert.


«Savoir Vivre» - Die Kunst das Leben zu geniessen!
Entdecke mit uns den zauberhaften Frühling im Burgund, einer der schönsten Regionen Frankreichs. Die sanften Hügel, prächtigen Weingüter und historische Schlösser erwachen zu neuem Leben und erstrahlen im Osterkleid. Geniesse kulinarische Köstlichkeiten, hervorragende Weine und die reiche Kulturgeschichte, die in jeder Ecke Burgunds spürbar ist.
Früh aufstehen (viel zu früh!), die letzten Sachen irgendwie in den Koffer stopfen – und schon geht’s Richtung Zürich. So startet unser Osterabenteuer. Nachdem nach und nach alle reisefreudigen Mitstreiter eingesammelt sind, rollen wir über Basel weiter bis nach Dijon.
Nach dem Frühstück tauchen wir bei einer spannenden Führung in die prächtige Innenstadt von
Am Nachmittag erwartet uns ein echtes Juwel: die romanische Abtei von
Im historischen Ort
Am Vormittag fahren wir in die historische Weinhandelsstadt Beaune. Rund um das mittelalterliche Krankenhaus mit seinem berühmten, farbenprächtigen Ziegeldach entdecken wir eine der schönsten Altstädte Burgunds – eingebettet in eine nahezu vollständig erhaltene Stadtmauer. Unter fachkundiger Führung besichtigen wir die Kollegiatskirche Notre-Dame sowie die eleganten Palais der Innenstadt.
Im Anschluss werden wir zu einer genussvollen Weinprobe eingeladen, bei der wir die Vielfalt der regionalen Tropfen kennenlernen. Den Nachmittag verbringen wir entlang der berühmten burgundischen Weinstrasse, wo einige der besten Weine der Welt ihren Ursprung haben.
Mit der schwarzen Johannisbeere entdecken wir im Cassis-Museum eine weitere Spezialität der Region – ein fruchtiges Erlebnis, das in Erinnerung bleibt.
Am Abend geniessen wir ein letztes Mal die köstliche Küche Burgunds in Dijon und lassen die Eindrücke des Tages Revue passieren.
Nach dem Frühstück treten wir mit vielen
👇 Hotel Ibis Dijon Centre Clemenceau***, Dijon

👇 Dijon, Porte de Guillaume (Arc de Triomphe)

👇 Rathaus - Hôtel de Ville de Dijon

👇 Dijon - Fachwerk - Maison à Colombages

👇 Die Abtei von Fontenay - L'Abbaye de Fontenay

👇 La Grange Flavigny sur Ozerain

👇 Museum Hôtel-Dieu = mittelalterliches Krankenhaus

👇 Cassis Museum - Schwarze Johannisbeeren

👇 Weinstrasse Beaune - Burgund im Sommer/Herbst

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
1. Etappe:
2. Etappe:
3. Etappe:
4. Etappe:
👇 Laufenburg DE

👇 Bad Säckingen

👇
1 Laufenburg CH - Wasserkraftwerk Laufenburg
2 Dem Ufer entlang - Kraftwerk Bad Säckingen
3 Bad Säckingen - Trompeter von Bad Säckingen

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Ab in den Wildpark Langenberg in Langnau am Albis
Heute sind wieder einige Weltenbummler im Club dabei – herzlich willkommen zurück!
Nachdem ich die (leicht überhöhten 😉) Parkplatzgebühren bezahlt habe, geht’s hinauf in den Wildpark. Hier leben ausschliesslich einheimische Tiere – ein schönes Stück Natur direkt vor der Haustür.
Das
Das Wetter meint es gut mit uns – beste Voraussetzungen, um die Natur zu geniessen. Vorbei am Luchs eröffnet sich bereits eine herrliche Aussicht auf Langnau und die umliegenden Hügelketten. Weiter geht’s zum Wolf – oder besser gesagt zum Mondheuler „Lupus“. Heute zeigt er sich allerdings eher gemütlich.
Ein besonderes Highlight ist das Wasserschloss Gontenbach mit seiner stimmungsvollen Licht- und Tonschau. Danach führt der Weg bergab – was Lisbeth zur berechtigten Frage veranlasst:
„Wo gosch denn ane?“
Nun ja, der Berg heisst nicht umsonst
Unten angekommen erwartet uns ein wunderschöner Tobel entlang des Gontenbachs – und ja, das hat sich definitiv gelohnt, "nid wohr?"
Doch was runtergeht, muss auch wieder rauf: Zurück auf dem Berg warten bereits Wildschweine und das Bärengehege auf uns. Und nicht zu vergessen – auch Mäuse und Ratten gehören hier dazu.
Zum krönenden Abschluss überrascht uns Vreni mit Kaffee und Kuchen. Was so ein runder Geburtstag alles bewirken kann –
Ein rundum gelungener Ausflug: interessant, gesellig und einfach gut für die Seele.
Komm doch auch mal wieder zum „Zäme höckle“ vorbei!
👇 Langnau am Albis

👇
Wildnispark - willkommen. Carl Anton Ludwig von Orelli-Haus (Gründer Tierpark)
Gontenbach Tobel - Steinbock Gehege
Wildschweine beim Fressen.

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Heute führt uns unser Weg nach
Unser Ziel ist die Quartierbeiz
Doch das Schönste an diesem Tag ist nicht nur das Essen, sondern das gemeinsame Unterwegssein. Nach dem Mittag nehmen wir den Bus hinauf zur Gattikerhöhe. Von dort führt uns der Weg gemächlich durch die Natur, zum Gattikerweiher. Die Gespräche fliessen, die Schritte sind ruhig, und für einen Moment scheint alles ganz leicht.
Weiter geht es zum Gattiker Waldweiher. Die Sonne begleitet uns, wärmt uns, lässt das Wasser glitzern – als würde die Natur selbst uns ein kleines Geschenk machen. Wir verweilen, geniessen, lassen uns Zeit.
Bei einer Waldhütte machen wir Halt. Niemand hat es eilig. Es sind genau diese Momente, die bleiben – das Innehalten, das Zusammensein, das stille Einverständnis, dass es gerade einfach gut ist, so wie es ist.
Der Weg führt uns weiter durch den Wald, leicht bergauf, während in der Ferne die Autobahn rauscht – ein leiser Kontrast zu unserer ruhigen, fast entschleunigten Welt.
Und dann fährt uns tatsächlich der Bus vor der Nase davon. Für einen kurzen Moment könnten wir uns ärgern – aber stattdessen bleiben wir einfach noch ein wenig sitzen, auf einer Bank, und geniessen auch diesen ungeplanten Augenblick.
Zum Abschluss gibt es – wie immer – Kaffee und ein Dessert. Ein kleiner, süsser Moment, der den Tag abrundet.
Fehlt dir vielleicht etwas? Gefällt dir unser Programm nicht – oder hat dich
einfach das Leben gerade an einem anderen Ort gebraucht?
👇 Gattikerweiher (Ortsteil der Gemeinde Thalwil)

👇
Dorfbeiz Zum Grundstein, Thalwil - Deko im Restaurant
und 3. Zeile: Spaziergang Richtung Gattikerweiher und Gattiker Waldweiher

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Was für ein Tag! Sonnenschein, tiefblauer Himmel – genau so stellt man sich das vor. Nicht wahr? Und dann: die Bise. Eiskalt, bissig, einfach gnadenlos.
Mit der Forchbahn geht’s hinauf auf die Forch. Kaum angekommen, einmal tief durchatmen – und schon sind wir unterwegs. Der Weg steigt sanft an, und schon eröffnen sich die ersten Ausblicke: der Greifensee, der Bachtel, sogar der Säntis zeigt sich. Was für ein Auftakt!
Gemächlich geht es weiter, Schritt für Schritt, hinein in eine überraschend ruhige Hochebene mit Weihern und Moorlandschaft – fast schon verwunschen. Bald erreichen wir den Vorderen Gulden, wo wir uns mit einer wohlverdienten Schorle eindecken. Dann noch einmal alle Kräfte bündeln – und schon stehen wir auf dem Pfannenstiel. Der Blick reicht bis zum oberen Zürichsee, und mit rund 850 Metern über Meer haben wir den höchsten Punkt erreicht.
Am Restaurant vorbei geht es auf die andere Seite. Jetzt öffnet sich die Sicht auf den Zürichsee und die imposante Alpenkette dahinter. Wir sind auf dem Jakob-Ess-Weg – und was macht man da? Genau: Rucksack auf, Proviant raus, geniessen. Und siehe da: Die Bise hat nachgelassen. Fast schon verschwunden.
Weiter führt uns der Panoramaweg bis zum Rappentobel. Doch der ist gesperrt – offenbar überlässt man hier der Natur wieder mehr Raum. Also Plan B: Abstieg Richtung Toggwil und hinein in den Meilemer Tobel. Ein wunderschöner Weg mit Treppen, Brücken und kleinen Wasserfällen. Gefühlt tausend Stufen – gezählt haben wir sie natürlich nicht.
Unten angekommen: raus aus dem Tobel, rein ins Café. Die Cremeschnitte ruft – und ich höre gerne hin.
In zwei Wochen geht’s weiter – diesmal an den
👇 Greifensee

👇 Zürisee

👇 1. Forch - Aufstieg zum Pfannenstiel - 2. Guldenen - Greifensee - 3. Pfannenstiel - Oberer Zürisee - Pfannenstiel/Hochwacht Turm

👇 1. Restaurant Hochwacht Pfannenstiel - Toggwiler Weiher - Wasserfall im Meilemer Tobel 3. Eindrücke Meilemer Tobel

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Heute geht’s nach
Und Brütten hat eine lange Vergangenheit: Ganze 850 Jahre gehörte das Dorf zum Kloster Einsiedeln. Selbst die Franzosen waren vor rund 250 Jahren hier oben. Sie lugten von den Hügeln hinunter nach Winterthur und schauten neugierig, was die Österreicher wohl im Schilde führten.
Doch heute geht’s nicht um Römer oder Franzosen – heute geht’s ins
So, jetzt aber zur wichtigen Frage des Tages: Was bestellen?
Burger, BBQ-Rippchen, Chicken Wings, Steaks – die Auswahl ist gross, und die Entscheidung fällt nicht leicht. Schlussendlich entscheide ich mich für Barbecue Spare Ribs mit Potatoes und Sour Cream. Eine ausgezeichnete Wahl – dieses Menü hatte ich schon einmal bei einem Mexikaner.
Allerdings verzichte ich diesmal auf das traditionelle Abnagen der Rippen - das überlasse ich Claudine und Rosmarie . Schliesslich habe ich ein Messer, und meine Finger sollen ja nicht aussehen, als hätte ich gerade einen Motor repariert.
Nach dem Essen geht’s – trotz etwas kühlem und windigem Wetter – hinaus in die Natur. Manchmal braucht es eben ein kleines bisschen Überwindung. Auf geht’s Richtung Steigacher, und schon verschwinden wir im Wald.
Weiter führt der Weg hinunter ins Steigtobel. Dort entdecken wir plötzlich eine Treppe, die sich auf der anderen Seite wieder nach oben schlängelt. Aber halt – zuerst noch ein schönes Gruppenföteli auf der Treppe. Danach geht’s Stufe für Stufe hinauf bis zur Waldstrasse.
Bald erreichen wir den Franzosenbrunnen – mit einer wunderbaren Aussicht auf Winterthur. Vorbei an einem speziellen Windrad gelangen wir wieder an den Dorfrand von Brütten.
Und siehe da – schon taucht wieder das Stars and Stripes vor uns auf.
Zum Abschluss gibt’s noch einen Affogato Spezial 😂 – und danach geht’s zufrieden wieder nach Hause.☺️
👇 Brütten mit Kirche - hinter der Kirche ist der Mittelpunkt des Kantons Zürich

👇 Blick von Brütten - beim Franzosenbrunnen nach Winterthur

👇 Restaurant Stars and Stripes - und Bilder aus der Umgebung

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Fünf Dörfer – eine Gemeinde.
Seit über 200 Jahren bilden Uessikon, Aesch, Maur, Ebmatingen und Binz gemeinsam das Gemeindegebiet von Maur.
Heute führt uns unser Ausflug nach Binz ins Restaurant Pizzeria Italia 2000 Da Remo – Wirtschaft zur Trotte. Die Auswahl auf der Karte ist riesig – entsprechend dauert es ein Weilchen, bis wir uns entscheiden können. Und siehe da: Mehr als die Hälfte von uns landet beim Risotto Funghi. Mhhh… eine ausgezeichnete Wahl! 🍄
Heute dürfen wir auch einen Schnupper-Gast begrüssen: Maya aus Zürich ist mit dabei. Herzlich willkommen im Club! 👋
Damit das feine Essen nicht zu schwer im Magen liegt, geht’s danach ab in die Natur. Zuerst allerdings etwas bergauf – entlang der Häuserzeilen spazieren wir Richtung israelitischer Friedhof. Von dort stapfen wir weiter in Richtung Ötlisberg, unweit von Zürich-Witikon.
Auf dem Rückweg eröffnet sich uns ein Blick ins obere Glatttal. Den Greifensee können wir zwar leider nicht sehen, dafür wird umso eifriger spekuliert, wie wohl die Dörfer auf der gegenüberliegenden Seite heissen. Was wir sicher wissen: Unten im Tal liegt Fällanden, ganz in der Nähe des Greifensees.
Beinahe hätten wir am Ende auf das wohlverdiente Dessert verzichten müssen – die Küche war bereits geschlossen! Doch unser freundlicher und humorvoller Kellner versprach, in der Küche die Dessert ausfindig zu machen.
Juhui – Mission erfolgreich. Dessert gerettet! 🍰
👇 Binz - hinter der ersten Krete liegt der Greifensee

👇 Fridlimatt - Restaurant Italia 2000 - Blick ins obere Glatttal - verblühte Haselkätzchen - seltsame Häuser

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Da die
Gemütlich geht’s los, vorbei an Obstgärten und einem plätschernden Bächlein, quer durchs Tal Richtung Norden. Doch dann wartet sie, die erste Bewährungsprobe: Es geht bergauf! Oben angekommen werden wir belohnt – mit einem herrlichen Blick auf Regensberg und die Lägern mit ihrem markanten weissen Ball.
Der Weg steigt weiter an, aber moderat – genug Luft also zum Plaudern, Lachen und Weltverbessern. So erreichen wir den sogenannten Hitlerplatz. Ein Ort mit düsterer Geschichte: Hier wurden nach dem Weltkrieg zwei Spione erschossen. Verraten haben sie sich selbst – sie verprassten ihre stattliche Gage von 200 bis 500 Franken pro Monat. Für damalige Verhältnisse ein kleines Vermögen, das wohl etwas zu grosszügig unter die Leute gebracht wurde.
Doch wir ziehen weiter, Schritt für Schritt dem höchsten
Punkt entgegen, bis wir schliesslich die
Aber halt – eine Geschichte muss noch sein: Hier unten soll einst die Hexe Elsbetha Neeracher gehaust haben. Ihr Ende? Nun ja … ihr könnt es euch denken.
Und auch das
Weiter geht’s über Waldhausen und Fisibach bis nach Kaiserstuhl. Mit dieser Wanderung überschreiten wir nicht nur Höhenmeter, sondern auch Kantonsgrenzen – vom Kanton Zürich in den Aargau. Kaiserstuhl ist übrigens die kleinste Stadt im Kanton Aargau – klein, aber oho.
Und jetzt? Ab in die Beiz. Wir haben es uns redlich verdient.
👇 Sanzenflue/Hoflue - links Hügelzug in Deutschland

👇 Obstgarten - Weiher im Wald
👇👇 Begegnungen bei der Wanderung
👇👇👇 Fisibach und Kaiserstuhl

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Auf und davon –
Im Restaurant Löwen ergattern wir einen langen Tisch im gemütlichen Nebenraum. Neun Mitglieder machen es sich bequem und vertiefen sich in die Menükarte. Das Angebot ist überschaubar, aber sympathisch – und erst noch preiswert. Heute dauert alles ein wenig länger, doch dafür wird frisch gekocht.
Ich entscheide mich für Sau-Bäggli – warum auch nicht? Andere stürzen sich mutig auf Leberli oder Geschnetzeltes. Doch aufgepasst: Diese Klassiker müssen exakt auf den Punkt gebraten sein. Der Koch trifft ihn diesmal nicht ganz – na ja, niemand ist perfekt.
Das Wetter meint es gut mit uns, also nichts wie raus an die frische Luft! Die Umgebung ist hügelig, und einen Spaziergang zu finden, der für alle passt, ist gar nicht so einfach. Entgegen der ursprünglichen Reko marschieren wir heute in die andere Richtung. Weniger steil, dafür angenehm moderat geht es durch den Wald bergauf. Schon bald erreichen wir eine idyllische Waldhütte – ein Ort, der offensichtlich auch andere Naturfreunde anzieht.
Weiter geht’s dem Panoramaweg entlang Richtung Regensberg. Der Blick ins Glatttal ist schlicht grossartig. Claudine erklärt uns die wichtigsten Dörfer unten im Tal – und tatsächlich reicht die Sicht bis zum Flughafen.
Ein letzter Abstieg, ein letzter Anstieg – und schon sitzen wir wieder im Löwen. Mehr als die Hälfte gönnt sich einen Affogato. Noch ein paar Gedanken werden ausgetauscht, viel gelacht – und schon geht wieder ein rundum gelungener Tag zu Ende.
Oh, beinahe hätte ich es vergessen: Paul überrascht uns mit einem ‹Geschänkli› – herzlichen Dank, Paul!
👇 Regensberg

👇 Spaziergang - auf und ab - rund um den Hügel

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Wanderung Nr. 03 - 2026 - Runde um Regensberg
… und jetzt?
Ich stehe am Bahnhof und überlege, wie ich den Tag gestalten soll. Einige sind krank, und ich plage mich seit Tagen mit Bauchschmerzen.
Also: zack, Entscheid!
Wir lassen die Wanderung von Steinmaur nach Kaiserstuhl sausen und drehen stattdessen eine gemütliche Runde rund um Regensberg.
Ende gut, alles gut.
Und wenn du die ganze Geschichte hören willst, dann komm doch am Sonntag nach Regensberg ins Restaurant Löwen. 😉
👇 Regensberg mit Schloss Regensberg und Früebli-Weiher

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Egal – jetzt geht’s erst einmal ins Restaurant.
Willkommen im Ristorante
Romantica im (angeblich) idyllischen Rümlang!
Ein Schritt durch die Tür – und siehe da: wunderbar, stilvoll,
lichtdurchflutet. Weiss gedeckte Tische, feine Details, ein Ambiente, wie für
uns gemacht. Italienisches Flair mitten im Fluglärmgebiet – wer hätte das
gedacht?
Die Auswahl? Gross.
Die Tagesempfehlungen? Grandios.
Und ja, auch das Portemonnaie darf sich freuen – es gibt durchaus faire Menüs.
Zum Apéro ein Rosé aus der Provence – und schon wird angestossen, gelacht und munter drauflosgeredet. Genau so soll es sein!
Nach dem Kaffee lockt die „frische“ Luft. Kaum draussen, donnern die Himmelsvögel wieder über unsere Köpfe. Nun ja – sagen wir: gut durchlüftet.
Doch halt! Auch Rümlang kann Natur. Claudine führt uns ins Grüne, ans blaue Band namens Glatt.
Ein schöner Spaziergang dem Wasser entlang, eine Brücke in Sicht – und schon führt sie uns wieder zurück nach Rümlang.
Natürlich gilt: Ohne Abschlusskaffee und Dessert läuft nichts! Also nochmals zurück ins „romantische“ Restaurant – man muss Prioritäten setzen.
Danach geht’s wieder über die Hügel heimwärts, begleitet von einer dominanten, aber prächtigen Alpenkulisse am Horizont.
Immerhin sieben Mitglieder
wollten sich diesen Tag nicht entgehen lassen. Das Wetter war angenehm warm,
die Stimmung heiter.
Und unseren Kranken wünschen wir von Herzen gute und schnelle Besserung!
Tschüss – und bis Mittwoch bei der Wanderung nach Kaiserstuhl!
👇 Glatt - Die Glatt ist 38,5 Kilometer lang, fliesst aus dem Greifensee und mündet später in den Rhein.

👇 Restaurant Romantica - Maienbecher - Rümlang mit Alpenpanorama - Rümlang und Glatt

Ziel: das Restaurant Alter Tobelhof.
Heute ist Mittwoch, fühlt sich aber eher wie ein Sonntag an. Die Fahrt durch den Gubrist ist selten so schnell wie heute – eigentlich sollte das immer so sein. Von Dübendorf geht es hinauf nach Gockhausen, und schon erblicken wir den "Alter Tobelhof". Von hier aus bietet sich ein herrlicher Blick ins Glatttal – bei Sonnenschein natürlich noch schöner.
Die Geschichte des «Tobelhofs» reicht bis ins 16. Jahrhundert zurück. Einst ein Bauernhof, ist der von Wald und Wiesen umgebene Weiler heute ein beliebtes Ausflugsziel.
So, jetzt aber hinein in die gute Stube – so niedrig, dass Heinz gerade noch unten durchkommt. Tja, Grösse ist eben nicht immer von Vorteil.
Wir nehmen an einem grossen Tisch Platz und studieren die Karte. Raclette ist nämlich nicht gleich Raclette: Die Auswahl ist so vielfältig, dass mir der Schädel zu brummen beginnt. Claudine klärt noch ein paar Details, dann bestellt jeder sein ganz persönliches Raclette.
Und los geht’s: Käse schnappen, schmelzen lassen, geniessen. Mit vielen Beilagen verspeisen wir den flüssigen Traum – und ja, ein bisschen stinkt es schon.
Dann kommt der Moment des Bezahlens. Die Bedienung wirkt leicht überfordert. Claudine nimmt der jungen und hübschen Dame kurzerhand das Rechnen ab, und so kommen wir schliesslich wieder aus der guten Stube.
Na ja, ich muss vielleicht doch noch erwähnen, dass die Preise eher an der oberen Limite waren.
Ich höre bereits Stimmen, die nicht ganz verstehen, warum wir bei diesem Wetter noch spazieren gehen wollen. Dabei gab es in den letzten fünf Jahren genau eine Ausnahme, in der wir keinen Spaziergang gewagt haben.
Also los – Schirm aufspannen und ab die Post. Wir spazieren in den Staatswald und drehen eine Runde. Die Wege sind gut unterhalten, sogar ein Weiher wurde angelegt. Schon bald geht es wieder hinunter Richtung Tobelhof. Wind und Wetter waren gar nicht so schlimm – finde ich jedenfalls. Wobei: Der Wind zeigt dann doch seine Stärke und dreht meinen Schirm um. Oder war es doch Claudines?
Und wie könnte es anders sein – das Dessert fehlt noch. Es wird geplaudert und geplaudert, und ich habe den Eindruck, eigentlich will niemand wirklich nach Hause.
Oh … ich wollte doch nur einen kurzen Bericht schreiben. Sorry – und tschüss.
👇 Blick vom Tobelhof Richtung Gockhausen und Dübendorf

👇 Spaziergang in den Staatswald
Lustige Racletten-Teller - Weiher im Staatswald
Links Silberturm in Stettbach - rechts Dübendorf
Restaurant Alter Tobelhof - Blick Richtung Schwamendingen

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Ein Apéro, und schon wird herzhaft geplaudert. Die Menüauswahl ist recht gut und günstig. Ja, ich denke, es ist wichtig, auch solche Institutionen zu berücksichtigen. Obwohl ich eine ½ Portion bestellt habe, liegt ein voller Teller vor mir – okay, dann halt runter damit.
Nicht ganz einfach, hier einen grossartigen Spaziergang zu finden. Aber los geht’s hinauf zum Rebberg mit herrlicher Sicht auf den Zürichsee. Auf dem Zürichsee versucht ein kleines Segelschiff, die Flaute zu überwinden – mit wenig Erfolg.
Weiter geht’s durch ein grosses Schulgelände und hinunter zum Dorfbach und ins Erlenbacher Tobel. Ein grösserer Wasserfall wird noch genauer unter die Lupe genommen. Dann geht es weiter aus dem Tobel hinaus, und schon verschlucken uns wieder die Strassen von Erlenbach.
Toll – alle finden den Spaziergang super und bedanken sich bei Claudine für diesen abwechslungsreichen Ausflug. Dem kann ich mich nur anschliessen – danke!
👇 Erlenbach

👇 Erlenbach und Umgebung .. Weingut Turmgut

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Wanderung Nr. 02 - 2026 - Rund um Embrach
Mit dem Auto geht’s Richtung Zürcher Unterland (Bezirk Bülach). Nun erlebe ich ein Bad der Gefühle – wie wird wohl das Wetter sein? Und ja: Bis Embrach habe ich tatsächlich alle Möglichkeiten erlebt. Am Bahnhof angekommen ist das Wetter nicht gerade optimal. Kopf hoch – da müssen wir jetzt durch!
Jetzt geht es hinunter zur Haumühle, die heute ein Begegnungsort für die Embracher ist. Zudem kann man von aussen eine alte Sägerei besichtigen, die durch ein Wasserrad angetrieben wird.
Und jetzt tief einatmen, denn es geht bergauf zum Illingerberg mit Aussicht auf Embrach – was ja das Thema ist: Rund um Embrach. Entlang des Höhenwegs geht es Richtung Loch zum Oberdorf. Weiter geht’s zum Wildbach, der uns einige Kilometer begleiten wird.
Alsbald erreichen wir den Chlostergumpenweiher.
Der Chlostergumpen in Embrach ist ein geschütztes Naturschutzgebiet von
überkommunaler Bedeutung, das ursprünglich als Wasserspeicher für die ehemalige
Seidenzwirnerei diente. Heute ist der Teich ein Lebensraum für Wasservögel. Die
Einheimischen nennen ihn liebevoll „Entenweiher“. Man vermutet jedoch, dass
irgendwo in der Nähe einst ein Kloster stand.
Nach dem Fotoshooting geht’s weiter dem Wildbach entlang, bis wir rechtsabbiegend eine riesige Kiesgrube entdecken. Der Magen knurrt, deshalb geht’s Richtung Oberembrach ins Restaurant Zur Rose. Eine Baustelle hier, eine dort – und doch finden wir den Weg in die warme Stube.
Das Angebot ist riesig. Ich entscheide mich für eine französische Zwiebelsuppe und danach für Reis mit Pouletgeschnetzeltem. Mhh – die Sauce ist gut, obwohl noch Peperoni drin sind. Und ja, die Zwiebeln und Peperoni werde ich noch bereuen.
Ich habe alle vorgewarnt: Nach dem Mittagessen geht’s hoch. Oben angekommen geniessen wir die Sicht ins Embrachertal und weiter hinten bis nach Deutschland.
Alsbald erreichen wir die Bushaltestelle in Embrach und entscheiden uns spontan, noch eine Spezialstrecke dem Wildbach entlang zur Haumühle und dann weiter zum Bahnhof zu wandern.
Das macht insgesamt 13,2 Kilometer. Danke – und erholt euch gut.
So, jetzt geht’s zurück über Kloten und den Gubrist in den Aargau. Also rein in den Tunnel, und siehe da: Das Limmat- und Reusstal empfängt uns mit Sonnenschein. Ich sag’s ja immer und immer wieder – im Aargau ist es einfach schöner – ha ha!
👇 Embrach

👇 Haumühli - Chlostergumpenweiher (Entenweiher)
👇👇 Mühle in Oberembrach (in Betrieb) - Oberembrach Richtung Eigental
👇👇👇 Rebhalde Oberembrach (hinten Lufingen) - Wasserfall (Haumühle)

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Der Wirt meint: «Wir heissen Sie herzlich willkommen im traditionsreichen Schlieremer Restaurant Salmen.»
Das Personal empfängt uns freudig, und wir nehmen an einem Tisch für zwölf Personen Platz.
Die Menüauswahl ist riesig – wie immer keine einfache Entscheidung. Leicht und fit, Risotto, Pizza, Cordon bleu … die Qual der Wahl, soweit das Auge reicht.
Es wird geplaudert, gelacht und ehe man sich versieht, sind wir schon beim Kaffee. Inzwischen zeigt sich auch die Sonne über dem Limmattal. Also zahlen wir und ab nach draussen an die frische Luft.
Mit vollem Bauch geht es zuerst bergauf. Oben angekommen, knallt die Sonne ordentlich. Endlich wieder einmal schönes Wetter – wurde auch Zeit, oder? Oberhalb von Schlieren erwartet uns ein schönes Plateau mit Blick ins Limmattal und bis zu den Alpen. Kein Wunder, sind hier viele Leute unterwegs.
Weiter geht’s Richtung Altstetten, dann in einem Bogen wieder eine Etappe höher zurück Richtung Schlieren.
Jetzt haben wir uns definitiv einen Kaffee oder sogar ein Dessert verdient.
👇 Blick nach Zürich - vielfältige Schichten von Dunkel bis Hell

👇 Plateau oberhalb Schlieren - einfach schön! 😂😂

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Blick nach draussen – na ja, könnte ein schöner Tag werden. Also los Richtung Kloten, um zu shutteln. Bald erreichen wir das ehrwürdige Haus, Restaurant und Hotel Hecht, obwohl hier kein nennenswertes Flüsschen vorbeiplätschert – liebevoll auch «Stützli» oder «Stützli füfzg» genannt.
Der Name «Hecht» geht auf die Gründungszeit des Hauses zurück: Unweit des Gasthofs befand sich einst ein kleiner See, in dem die Fischer ihre Netze auswarfen. Der Hecht galt sowohl im Wasser als auch auf dem Teller als «König» – so entstand vermutlich der Name «Zum Hecht».
Die Auswahl ist gross, die Entscheidung heute schwer. Zum Beispiel ein Entrecôte Double, 700 g für zwei Personen. Nein, Spass beiseite – dieses Restaurant kann man ruhig weiterempfehlen.
Mit gefülltem Magen geht’s auf den Spaziergang. Vorbei am römischen Gutshof (der heute leider nicht geöffnet ist) führt der Weg dem Waldrand entlang auf die gegenüberliegende Seite. Wir überqueren die Autobahn, und der Lärm ist nicht zu überhören. In der Nähe düsen die Flugzeuge Richtung Kloten oder in die weite Welt. Auf der Panzerpiste geniessen wir das langsame Schlendern und Plaudern Richtung Kloten. Noch ein Föteli, und schon geht es wieder retour über die Autobahn.
Auf dieser Seite gibt es einen Weiher – das könnte doch der erwähnte See sein, in dem früher die Hechte geangelt wurden – ha ha.
Das Restaurant ist pumpenvoll, darum müssen wir in den Weinkeller hinuntersteigen. Na ja – das tut dem Dessert keinen Abbruch. Zum Abschluss wird noch etwas geplaudert, und so endet wieder ein «Zäme höckle». Danke für deine Stunden im «Zäme-sii»-Club.
👇 Blick Richtung Seeb

👇 Restaurant Hecht
👇👇 Seeb - Winkel und Umgebung

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Wanderung Nr. 01 - 2026 - Henggart - Flaach
Unsere erste Wanderung 2026 sollte ein Highlight werden – doch es kam ein bisschen anders. Gemäss Wetterbericht sollte sich der Himmel öffnen und die Sonne uns begleiten. Auf der Zugfahrt nach Henggart öffnete sich der Himmel über Winterthur tatsächlich, und die Sonne lugte auf uns herunter. Freude herrscht!
Doch in Henggart sass der Nebel fest. Die Stimmung war offensichtlich auf null. Nun ab zum Startkaffee – dann sieht die Welt bestimmt besser aus.
Denkste. Wie du weisst, ziehe ich meine Projekte durch, also los geht’s auf den Hebsack. Uns kommt eine grosse Schar Kinder entgegen – gut gelaunt und fröhlich. Ja, ja, so sollte unsere Gruppe auch sein.
Weiter geht’s Richtung Judenrüti, wo uns die Sonne direkt ins Herz scheint. Der Himmel ist blau, die Stimmung hebt sich, und alle sind begeistert von den weiss verzierten Bäumen und der Sonne, die unsere Laune spürbar verbessert.
Also bitte: eine schöne Winterwanderung, die alles daransetzt, die Welt in einem anderen Licht zu sehen. Weiter geht’s zum Lotzenbach, der uns eine Weile begleitet, bis wir nach rechts abbiegen und Richtung Volken wandern. Schon bald sehen wir die ersten Häuser – es ist Zeit, denn der Magen knurrt.
Das Restaurant Post ist heimelig, und das Angebot ist spannend.
Neustart: Leider stimmt das Wetter weiterhin nicht mit der Prognose überein, der Nebel ist sehr hartnäckig. Wieder geht es zum Lotzenbach, der uns erneut eine schöne Winterlandschaft bietet.
Vorbei am Schloss Eigenthal geht es Richtung Flaach, vorbei an einem Tobel mit Wasserfall und Mühle. Ziel erreicht! Der Bus kommt später, also geht’s noch in die nächste Bäckerei – bei Kaffee und Kuchen 😂😂😂.
👇 Landschaft unterhalb Berg am Irchel

👇 Bilder zwischen Henggart, Volken und Flaach

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Klick auf Schloss Eigenthal - Berg am Irchel
Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Ab durch die Mitte, und schon bin ich bei der Frankental-Tram-Schlaufe, dann geht es hoch Richtung Regensdorf. Das Restaurant liegt am Rand des Hönggerbergs, etwas versteckt im Grünen.
Leider mussten sich zwei Mitglieder wegen Unwohlseins abmelden, doch mit neun Personen sind wir weiterhin auf Kurs. Eifrig studieren wir die reichhaltige Menükarte. Für mich war schon gestern klar: Am Sonntag gibt es Schnipo. Und als der Teller kam – was sehe ich da? Zwei Riesenschnitzel auf einem Berg von Pommes frites. Genüsslich wird geschlemmt und geplaudert.
Jetzt aber los: Wir umrunden den Hönggerberg mit seinen 541 Höhenmetern. Doch aufgepasst – der Weg war zwischendurch rutschig. Paul hat die Umrundung mit seinen Stöcken mit Bravour gemeistert.
Zum Abschluss noch ein Dessert in Form einer echten Zuger Kirschtorte. Und so geht ein interessantes und vielseitiges «Zäme höckle» zu Ende.
👇 Spaziergang durch den Höngger-Wald

👇 Restaurant Grünwald
👇 👇 Hönggerwald und Umgebung - und

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Eigentlich war Wangen das Ziel. Eigentlich. Doch dann kam kurzfristig die Absage: Der Wirt des Restaurants "Schürhof" meldete sich – ein Familienmitglied irgendwo in Asien ist schwer erkrankt. Verständlich, aber der Plan war dahin.
Also umdisponieren. Wo findet man auf die Schnelle an einem Sonntag ein offenes Restaurant? CC erinnerte sich an einen bewährten Ort, den wir bereits am 6. November 2022 besucht hatten: das Restaurant Racket Inn in Brüttisellen. Entscheidung gefallen – los geht’s.
In Brüttisellen angekommen, warteten im Racket Inn bereits zwei runde Tische auf uns. Kulinarisch standen Spaghetti hoch im Kurs, auch wenn mich persönlich eher ein Ragout angelacht hat. Man kann nicht alles haben.
Draussen zeigte sich der Winter von seiner charmanten Seite: kalt, klar, und die Sonne blinzelte immer wieder kurz hervor, während der Himmel sein schönstes Blau präsentierte. Vorbei an einem riesigen Findling ging es zum geografischen Mittelpunkt des Kantons Zürich – ein kleiner Höhepunkt der Tour.
Danach führte der Weg in einem grossen Bogen zurück, über winterliche Pfade und durch den Wald. Diese Landschaften – einfach herrlich.
Auf den letzten Metern zog Paul plötzlich davon. Ganz klar:
Zum Abschluss noch ein Kaffee und eine Zwetschgenwähe – und schon war dieser Sonntag Geschichte.
👇 Winterlandschaft auf der Hochebene Wangen-Brüttisellen

👇 Weiher Landschaft - Flugzeug Radar
👇👇 Findling beim Mittelpunkt - beim Gebüsch der Geografische Mittelpunkt des Kantons Zürich
👇👇👇 Winterlandschaft in der Umgebung

Text: Alfred Tschopp, Fotos: Claudine Carré
Das Ziel: das Waldhaus Katzensee, idyllisch eingebettet im beliebten Erholungsgebiet rund um den Katzensee.
Jetzt geht’s los! Zuerst ein kurzer Check: Ist unser Tisch bereit? Alles bestens – das kleine Grüppchen darf Platz nehmen.
Die "Menükarte" lässt nicht lange auf sich warten und lädt uns ein, in die kulinarische Welt des Hauses einzutauchen. Die Auswahl ist überraschend gross – und die Preise erfreulich moderat, was mir persönlich besonders gefällt.
Der absolute Renner: Riz Casimir. Und bitte ja richtig aussprechen, mahnt CC schmunzelnd. Nicht Ris, sondern ganz korrekt Ri – schliesslich ist das Französisch!
Dann folgt das Highlight des Tages: die Landschaft. Wie aus einem Märchenbuch. Die Sonne strahlt, der See liegt still da, leicht von Schnee bedeckt. Wir spazieren gemütlich rund um den Katzensee – plaudernd, lachend und die winterliche Stimmung geniessend.
Schliesslich kehren wir zum Restaurant zurück. Und ihr ahnt es bereits: Dessert! Ein gelungener Abschluss, der diesen Tag perfekt abrundet.
Wenn das Jahr 2026 so weitergeht, dürfen wir uns noch auf viele herrliche «Zäme-höckle»-Momente freuen.
Die Sache mit dem FKK am Katzensee: Bis weit in die 1970er-Jahre war der Katzensee bekannt als Ort, an dem man „frei badete“ – offiziell halb geduldet, inoffiziell weit verbreitet. Besonders am unteren Katzensee trafen sich Sonnenhungrige, die nicht viel von Badeanzügen hielten. Das Ganze war weniger politisch als praktisch: nackt trocknet schneller, und niemand wollte nasse Wollbadehosen nach Hause schleppen.
👇 Katzensee im "Eismantel"

👇 Restaurant

SchwamEdinge – das gemütlichste Restaurant in Schwamendingen
Ja, so vergeht die Zeit: 45 «Zäme höckle», 24 «Zäme
unterwägs» und 10 «Zäme aktiv» durften wir erleben. Sage und schreibe
Für den letzten Event haben sich 16 Mitglieder angemeldet. Leider mussten 2 wegen Krankheit kurzfristig absagen – da waren’s nur noch 14.
Eine Festtagskarte, eine Tageskarte und eine vollgepackte Menükarte liegen auf dem Tisch. Mir wird schwindlig ob des Riesenangebots. Hoffentlich kommt die Küche damit zurecht. Na ja, nach und nach trudeln die Gerichte auf den Tisch.
Noch ein Kaffee, und wir machen uns auf den Weg an die frische Luft. Auch beim «Zäme aktiv» heisst das Motto: zäme sii, ässe, plaudere und spaziere. Also auf – noch schnell ein Föteli schiessen, und los geht’s. Aber halt: Da läuft jemand mit Stöcken. Okay, M. darf hinterherlaufen, soweit es geht, und dann zurück ins Restaurant.
Los geht’s – heute ist eine spezielle Route im Programm. Es geht auf den Überlandpark – noch nie gehört? Das ist die Autobahnüberdeckung der A1L mit 950 Metern Länge, 30 Metern Breite und 8 Metern Höhe. Ich denke, dass sich im Frühling die grüne und farbige Pracht voll entfaltet. Auch die Spazierwege sind speziell angeordnet, und sogar ein Café ist vorhanden.
Ende gut, alles gut, und schon sind wir wieder auf dem Rückweg. Ich gucke kurz zurück und sehe ein Grüppchen, das sehr entspannt, zufrieden und langsam auf mich zukommt – «Slow Motion» wie im Film.
Nach diesem eher kurzen Spaziergang haben wir uns noch einen Kaffee und ein Dessert verdient.
Einen Satz habe ich noch:
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👇 "Pavillon für Schwamendingen" - HHKW Heizkraftwerk Aubrugg
👇👇 Überlandpark A1L
👇👇👇 Spielplatz A1L - Bächlein entlang der Herzogenmühlestrasse

Münsterhöfli – die älteste Gaststätte der Stadt Zürich
Das Münsterhöfli liegt am schönen, weit offenen Münsterhof – und das schon seit dem Mittelalter. Das geschmackvolle Lokal gilt als die älteste ununterbrochen betriebene Gaststätte der Stadt Zürich. Davon zeugt auch die Wandmalerei «Der Lustgarten» aus dem 14. Jahrhundert, die im oberen Stock ihren Namen zum Programm macht.
Die Menükarte überzeugt – heute kommt mir ein Fisch auf den Teller: Eglifilet aus dem Zürichsee auf Spinat mit Mandeln und Zitronenbutter. Auch Züri-Geschnetzeltes mit Rösti, Capuns, Kalbskopfbäggli und Braten sind gefragt.
Das Dessert ist ein Traum – eine Cremeschnitte, die für vier Personen reicht. Was für ein Genuss!
Und jetzt noch ein Föteli, und schon naht das Ende des «Zäme höckle»-Events.
45-mal hiess es: Zäme höckle, ässe, plaudere und spaziere.
👇 Limmat - Münsterbrücke - Grossmünster

👇 Wirtsstube Münsterhof - Fraumünster - Innenraum Wirtsstube .. und Cremeschnitte für 4 Personen

Ein kleines Grüppchen macht sich auf nach Dietikon in das Restaurant Heimat. Die Familie Meier ist noch eine der wenigen «echten» und traditionellen Gastro-Familien im Limmattal.
Heute geht die Auswahl des Menüs schnell vonstatten – Kalbshacktätschli mit Champignonrahmsauce, Spätzli und Gemüse. Alles sehr schön auf dem Teller serviert – einfach ein Schmaus.
Noch schnell ein Kaffee und schon geht es an die frische
Luft. Eine langgezogene Strasse geht den Berg hoch und alsbald erreichen wir beim
Weinberg den höchsten Punkt unseres Spaziergangs. Vorbei an Schrebergärten und
hoppla überqueren wir die Kantonsgrenze ZH/AG. Rechts erblicken wir den legendären "
Der Blick schweift ins Limmattal zu dem wohl bekannten Spreitenbach. Jetzt geht’s runter auf einem nicht ganz sauberen Weglein und schon sind wir wieder im Kanton Zürich. Weiter geht’s vorbei an der Stadthalle Dietikon und Badi zum Restaurant in die warme Stube.
Heute sind wir 4,4 Kilometer spaziert und darum haben wir ein Dessert verdient, nicht wahr?
👇 Limmattal - Dietikon

👇 Bruno Weber Skulpturenpark - Restaurant Heimat

Wanderung Nr. 24 - 2025 - Bassersdorf
Nach dem StartKaffee geht’s Richtung Kloten, der Eisenbahnlinie entlang, bis wir den Ortsteil Rütlen. Und du ahnst es – wir hören die Flugzeuge starten, die irgendwohin fliegen und die Luft verpesten. Aber halt – jetzt geht’s doch ums Wandern. Also weiter zum Turm!
Wir durchqueren den Hagenholz-Wald, der uns abwechslungsreiche Wanderwege beschert. Mal gute Strasse, mal dreckige Strasse. Ab und zu begleitet uns der Zauberwald mit viel grünem Moos, bis wir schliesslich den Turm erblicken. 20 % der Teilnehmer erklimmen den wunderschönen Holzturm mit herrlicher Sicht in alle Richtungen.
Hardwaldturm: dritthöchster Holzturm der Schweiz – 41,5 Meter – 4 Aussichtsplattformen – 210 Treppenstufen.
Nun wird noch die zweite Etappe in Angriff genommen. Es geht hinunter nach Bassersdorf, wo wir alsbald das Restaurant sichten. Aber halt – zuerst werden die Schuhe geputzt oder die Überzieher angezogen oder besser gleich die Schuhe gewechselt.
Der Hunger macht sich bemerkbar. Das Angebot ist gut, vor allem die Auswahl der Salate ist bezaubernd. Ich entscheide mich nach einigen Tagen der Enthaltsamkeit für ein Stück Fleisch.
Jetzt aber kommt das Highlight des Tages – Minigolf. Schnell sind die Gruppen eingeteilt und los geht’s. Heinz macht den Anfang, er ist ja unser Supergolfer. Na ja, wir haben da wirklich ein paar ausgezeichnete Spieler, die es zu schlagen gilt. Claudine und ich sind die Aufschreiber und Aufseher (ha ha), damit alle den gleichen Regeln folgen.
Schlussendlich kommt die letzte Aufgabe: Den Golfball mit maximal drei Schlägen zu versenken – wenn nicht, erhält man leider sieben Punkte. Das tut weh!
Es tut mir wirklich leid 😂– heute habe ich alle geschlagen.
👇 Bassersdorf

👇 Bassersdorf und Umgebung - Turm - Sportzentrum Grindel

Heute geht’s ab ins Zürcher Oberland, nach Uster in den Ortsteil Winikon-Gschwader. Das Restaurant Heimat ist modern und hell. Das Angebot ist gut und preiswert. Verschiedene Menüs wurden bestellt – zum Beispiel auch Leberli mit Rösti, ganz fein.
Neun Mitglieder haben sich für diesen Anlass angemeldet.
Jetzt geht’s los, und wir spazieren in den nahegelegenen Wald. Danach geht es etwas hoch auf einem romantischen Wegstück. Paul meint zwar: «Das ist ein Scheissweg.» – Ja, auch die Pferde lieben diesen Wanderweg und hinterlassen entsprechend viele Rossbollen.
Ein Blick auf die Uhr – die Zeit läuft! Die Wirtin meinte, wir sollten spätestens um 15.00 Uhr wieder zurück sein, sonst gibt’s kein Dessert mehr.
Schnell noch ein Gruppenföteli – aber wer knipst uns ab? Klar, eine Reiterin! Und ja, das Ross wollte auch aufs Föteli. Irgendwie hat’s dann doch geklappt.
Noch ein Blick in die Ferne, auf die wunderbare Alpenkette. Also jetzt husch husch zurück ins Restaurant, um das Dessert zu geniessen.
So geht wieder ein wunderbares «Zäme höckle» zu Ende. Und ein Blick in den Kalender zeigt: Es ist schon wieder Adventszeit.
👇 Ab in den Herbst-Wald

👇 Restaurant Heimat - Umgebung Uster-Gschwader und Näniker Hard

Wanderung Nr. 23 - 2025
Nervenaufreibend – sollen wir wandern, soll ich verschieben, soll ich …? Wettervorhersagen können sich ändern oder sogar völlig falsch sein.
Ok, wir wandern. Also ab nach Bülach – Bülach, die junge alte Stadt.
Warm anziehen und den Schirm mitnehmen. Abmarsch ab Bahnhof – es tröpfelt leicht. Zügig marschieren wir durch den Wald, mit offenen Augen, denn die Natur zeigt sich von einer speziellen Seite. Wir überqueren die Geleise und spazieren entlang der Strecke bis zur Station Glattfelden. Dort machen wir die erste Pause. Alles da – ein Unterstand und eine WC-Anlage – was willst du mehr? Ein Zug nähert sich dem Bahnhof und plötzlich sind wir von etwa 100 Schülern umringt.
Zeit zum Weitermarschieren. Es geht hinunter zur Glatt, die seit 2022 ein Wasserrad am Ufer hat. Leider ist die Anlage nicht in Betrieb, da der Rechen voller Gras und Holz ist. Wir marschieren weiter der tösenden Glatt entgegen, bis wir die nächste Brücke erreichen. Dort geht es entlang eines Naturparks, der unsere ganze Aufmerksamkeit fordert.
Alsbald erblicken wir Hochfelden und Bülach. Wir marschieren zügig weiter zum Sportzentrum, wo wir gemütlich eine Kürbissuppe schlürfen. Aber halt – sehe ich da nicht noch eine Linsensuppe und Pommes frites? Noch schnell ein Kaffee und etwas dazu, und schon nehmen wir die letzte Etappe in Angriff. Wir erreichen den Bahnhof Bülach, noch schnell ein Bretzel runterdrücken, und schon fährt der Zug ein, der uns nach Hause bringt.
Fazit: Ein kleines Grüppchen hat sich entschieden, die Wanderung zu machen, obwohl die Vorhersage doch düster war – danke! Also ehrlich: Ich habe nicht einmal den Schirm aus dem Rucksack genommen.
Auf Wiedersehen – in vierzehn Tagen geht’s auf den Turm. Dann Mittagessen und anschliessend Minigolf spielen. Letztes Jahr musste ich mich geschlagen geben – aber dieses Jahr bin ich wieder auf Siegertour. Oder?
👇 Glatt und Wanderweg 😂🚶➡️🚶➡️

👇 Glatt - Wasserrad - Glattfelden, Bülach und Umgebung

Bei kaltem, aber schönem Wetter geht’s nach Bülach ins Restaurant
Der Service ist gut und freundlich. Innert kurzer Zeit steht der Teller auf dem Tisch, und alle essen mit zufriedener Miene. Und aufgepasst: Das Dessert ist inklusive. Noch schnell einen Kaffee bestellen, und schon ist alles bestens.
Jetzt aber geht’s los, und schon erblicken wir die Glatt, die gemächlich Richtung Glattfelden fliesst. Entlang der Glatt wird fotografiert und geplaudert. Heute und um diese Zeit ist der Luftverkehr mässig, ansonsten fliegen die Maschinen hier im Drei-Minuten-Takt über Höri.
Und schon haben wir die Hälfte der Tour hinter uns und spazieren auf der gegenüberliegenden Seite gemütlich zurück. Da das Restaurant am Nachmittag geschlossen hat und wir das Dessert bereits genossen haben, geht’s wieder zurück in die eigene warme Stube – okay, im Moment streikt meine Heizung 🥶
Ich fahre nach Hause, und das weisse Alpenpanorama begleitet mich.
👇 Glatt und Uferweg

👇 Restaurant Frieden und Umgebung Bülach/Höri

Dänikon – Waldschenke Altberg – Fondue
Bei strahlendem Wetter geht’s heute rauf auf den
18 Leute hatten sich aufs Fondue gefreut, aber zwei mussten sich
krankheitshalber wieder abmelden. Annamarie kämpfte mit dem ÖV und kam etwas
verspätet. Am Ende sitzen trotzdem 16 gut gelaunte Menschen in der heimeligen
Waldschenke. Heute muss niemand lange in die Menükarte schauen – klar ist klar:
Und tatsächlich geschehen noch Wunder: Nach ich weiss nicht wie vielen Jahren wage ich mich wieder ans Caquelon und geniesse das Abenteuer, ein Stück Brot in den Käse zu tauchen oder ein bisschen im «Acht» zu rühren.
Es ist laut, fröhlich, und alle haben sich jede Menge zu erzählen. Zum Abschluss gibt’s Kaffee und spannende Desserts.
Vor dem Turm knipsen wir noch ein Gruppenföteli, und schon steigen Paul, Heinz und Annamarie auf den Turm. Der Rest macht’s sich nochmals in der warmen Stube gemütlich.
Nach dem entspannten Aufstieg geht’s natürlich genauso
entspannt wieder runter. Insgesamt also zwei Kilometer rauf und zwei wieder
runter. Ein bisschen Bewegung schadet ja nie,
Und noch ein herzliches Dankeschön an Claudine für den Abholservice.

👇 zwischen Parkplatz und Altberg

👇 Turm auf dem Altberg - rechts: Waldschenke, Wiese und Aussicht vom Altberg

Ich düse über die Autobahn und denke übers Wetter nach. Es regnet nicht – schon mal gut. Es ist hell, und ich erblicke sogar die Alpen. Also alles in Butter, so wie es immer sein sollte. Noch schnell mit der Fähre über den Zürichsee, und schon bin ich in Stäfa – jetzt nur noch parkieren, doch das gestaltet sich gar nicht so einfach. Am Schluss musste ich auf der anderen Seite horizontal aussteigen.
Sieben Mitglieder sind meiner Einladung gefolgt – na ja, es dürften ruhig ein paar mehr sein. Aha, die meisten warten wohl sehnsüchtig auf das Fondueessen auf dem Altberg am Mittwoch. 18 Personen freuen sich bereits darauf.
So, jetzt aber Menü bestellen. Da wir am See dinieren, ist Fisch angesagt. Felchen oder Egli? Ich entscheide mich für Felchen. Die Speisekarte ist vielseitig: Pasta, Pizzen, Flammkuchen und verschiedene Fleischgerichte.
Die Menüs sind gut gekocht und schmecken lecker. „Nun, der Fischteller in Oberrieden war besser beladen“, meint Roland. Und die Wildsau sei etwas zäh, sagt Rosmarie. Als Entschädigung erhalten alle einen Kaffee gratis – danke!
Das Wetter ist besser als vorausgesagt. Die Sonne kämpft mit den Wolken – also auf, spazieren! Steil geht’s in die Höhe, und wir werden mit einer super Aussicht belohnt. Auf dem Panoramaweg (Sternenhalden) erblicken wir den Zürichsee, die „Pfnüsel-Seite“ und die Alpen. Danach geht es eine lange, steile Treppe hinunter – leider habe ich die Stufen nicht gezählt.
Am See angekommen, noch ein Gruppenföteli, und schon sitzen wir wieder in der historischen Villa Sunneschy und geniessen Kaffee und Dessert.
👇 Panoramaweg Sternenhalden (Stäfa - Uerikon)

👇 Rebberg Sternenhalden

👇 Rebberg Sternenhalden - Villa Sunneschy
👇👇 Zürisee - Rebberg Sternenhalden -Treppe bei Uerikon

Wanderung Nr. 22 - 2025
Auf und davon – und schon sind wir in Fehraltorf, mitten im schönen Zürcher Oberland. Das Wetter? Aussergewöhnlich schön – einfach perfektes Wanderwetter! Wie immer starten wir gemütlich mit einem „Startkaffee“ im pumpenvollen Café Steiner.
Oh, fast hätt ich’s vergessen: Einige hatten heute echt Mühe mit dem Zug – ob von Wetzikon oder Effretikon, die wollten einfach nicht pünktlich sein. Na ja, mit ein bisschen Verspätung geht’s dann doch los, Richtung Staldenweiher – ein richtig schönes Stück Natur.
Kurz darauf öffnet sich der Blick auf die Alpen – einfach
herrlich! Weiter geht’s zur Luppmen, die von Hittnau nach Fehraltorf fliesst
und danach Kempt heisst. Dann zum Tobelweiher, der sich im Sonnenlicht von
seiner schönsten Seite zeigt. Hier gibt’s Mittagessen aus dem Rucksack – aber
zuerst natürlich noch ein Gruppenföteli vor dem Wasserfall, genau wie vor fünf
Jahren
Wir haben schon acht Kilometer in den Beinen – und die letzten drei liegen noch vor uns. Heute nehmen wir’s gemütlich. Vorbei an verschiedenen Weihern, die in der Zeit der Industrialisierung eine wichtige Rolle spielten, geht’s hinunter zum Pfäffikersee. Eine wunderbare Kulisse – Wasser und Berge, was will man mehr!
Nach einer kurzen Pause geht’s zurück ins Städtchen, wo wir uns noch ein Gläschen gönnen.
Und
Ein wunderschöner Tag geht zu Ende – und ja, wir haben’s uns verdient!
👇 Staldenweiher

Immer wieder ist Sonntag und ab geht’s nach Winterthur-Seen. Seen ist seit 1922 ein Stadtteil von Winterthur. Noch schnell ein Mitglied beim Bahnhof Effretikon abgeholt, und schon erreichen wir das Rössli. Das Restaurant scheint pumpenvoll zu sein, da kein Parkplatz mehr frei ist. Also ab ins Quartier, und schon ist das Problem gelöst.
Und tatsächlich: die Wirtsstube ist voll, und sämtliche zusätzlichen Stuben ebenfalls. Claudine hat für uns in einem Chambre Séparée reserviert. Wie im Chat angekündigt gibt es Elefantenohren (Schnitzel), Suggeli Bleu (Cordon Bleu) und Wild. Das Elefantenohr wurde diesmal nicht bestellt, dafür reichlich Fischknusperli im Chörbli – sehr fein.
Ein Blick nach draussen. Ist es kalt, regnet es? Nun ja, so prächtig ist das Wetter nicht. Trotzdem geht’s raus in die Natur. Vielleicht doch einen Schirm mitnehmen oder sogar wieder in die warme und trockene Stube zurück? Heinz nimmt den Schirm mit, denn heute gibt’s keine vorzeitige Rückkehr.
Jetzt aber los, meint Claudine, die den heutigen Sonntag organisiert hat. Entlang des Mattbachs geht es Richtung Winterthurer Zentrum, unweit des Eschenbergs. Vorbei an Schrebergärten setzen wir unseren Spaziergang fort. Und ja, es darf ausgiebig über jedes Plätzchen geredet werden, das bald in den Winterschlaf sinken wird.
Jetzt aber ein bisschen Tempo, denn die Wolken wollen noch ein paar Tropfen loswerden. Endspurt, und schon sitzen wir wieder im Restaurant. Als Belohnung gibt’s Kaffee und Dessert.
Und dann ab auf die Autobahn, wo uns die Sonne ins Gesicht scheint. Und was für ein Wunder: Im Reusstal hat die Sonne den Kampf gegen Nebel und Wolken gewonnen. Gut so!
👇 Winterthur-Seen

👇 Schrebergärten

Das Wetter zeigt sich heute alles andere als freundlich – und trotzdem wagen sich acht unerschrockene Mitglieder auf den Weg nach Lieli im schönen Aargau.
Weit über die Kantonsgrenzen hinaus bekannt ist der «Hirschen». Und das völlig zu Recht: Hier kommt nur bestes Schweizer Güggeli auf den Grill – frisch auf Bestellung und in unzähligen, köstlichen Varianten. Da fällt die Entscheidung schwer!
Heute sind die Pouletflügeli besonders gefragt – ich aber entscheide mich für ein zartes Mistkratzerli. Für alle, die’s nicht wissen: So nennt man junge, kleinere Poulets – meines wog rund 450 Gramm und war einfach köstlich!
Ein Blick nach draussen: Das Wetter scheint sich kurz zu bessern. Also nichts wie los – Bewegung muss sein! Kaum sind wir vor dem Restaurant, beginnt es allerdings wieder zu regnen. Doch getreu unserem Motto «Zäme höckle und spazieren – bei jedem Wetter!» ziehen wir’s durch. Unser Weg führt uns durch den Fischgraben hinauf zum Falterhau – allein die Flurnamen sind schon ein Erlebnis! Der Blick ins Reusstal mit dem Lindenberg war auch schon klarer 😂.
Ich gestehe: Heute haben wir die Strecke ein wenig verkürzt. Aber was soll's – Ausnahmen bestätigen bekanntlich die Regel.
Zum Abschluss noch ein feines Dessert – und schon ist ein weiteres gelungenes «Zäme höckle» Geschichte. Doch auf der Heimfahrt lächelt mir die Sonne durchs Fenster – ein perfekter Abschluss für einen rundum gelungenen Tag.
👇 Oberwil-Lieli - unten links Oberwil und oben rechts Lieli (©️ Homepage O-L)

👇 Blick ins Reusstal und Lindenberg

Wanderung Nr. 21 - 2025
Vom Küsnachtertobel zum Meilemertobel – ein echtes Abenteuer! Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite, und die Stimmung in der Gruppe ist einfach grossartig.
Im «Italia 2000, Zumikon» gönnen wir uns noch schnell einen Kaffee und ein frisches Gipfeli – dann heisst es: Rucksack schultern und los! Zuerst geht’s hinunter, bis wir den oberen Teil des Küsnachtertobels erreichen. Dann folgt der Aufstieg – begleitet von golden leuchtenden Blättern, wärmender Sonne und bester Laune.
Die Sonne zaubert Lichtspiele durch den Wald, lässt das Wasser glitzern – fast wie in einem Märchen. Bald öffnet sich die Lichtung bei der Tobelmühle, wo uns ein paar neugierige Lamas erwarten. «Was guckst du so?», scheint ihr Blick zu sagen – und kaum drehen wir uns um, ringeln sie ihre Schwänze und trotten gemächlich davon.
Weiter geht’s zum oberen Teil des Tobels. Alle Zuflüsse formen hier ein Netz – wie Spinnenbeine, die schliesslich in Küsnacht enden. Schade nur, dass fast alle Tobelflüsse an der Sonnenseite des Zürichsees einfach Dorfbach heissen – ein bisschen fantasielos, oder? Ein letzter Anstieg noch, und wir erreichen den höchsten Punkt unserer Wanderung.
Zeit
für die Mittagspause – mit einem wunderbaren Blick auf die schneebedeckten
Alpen. Danach geht’s weiter zur Kirche Wetzwil oberhalb von Herrliberg, vorbei
an der Erich-Schärer-Bobtrainingsbahn. Bald biegen wir links auf den
Panoramaweg ein – mit atemberaubender Sicht auf die Alpen. Und endlich: da ist
sie wieder,
Bevor wir in den unteren Teil des Meilemertobels eintauchen, gönnen wir uns noch eine kurze Pause mit Blick über den Zürichsee und die Berge. Dann heisst es: los – hinein ins Tobel! Der Wasserfall beeindruckt uns alle, und auf der „Treppe für Riesen“ geht’s weiter bergab. Na gut – auch das meistern wir mit einem Lächeln.
Und dann: Meilen in Sicht! Unser Ziel – die Bäckerei & Café Brandenberger. Ein Kaffee und eine Cremeschnitte sind jetzt das höchste der Gefühle – pure Glückseligkeit im Vanille-Himmel! Schnell noch zahlen … aber oje, das dauert. Beinahe hätten wir den Zug verpasst!

👆 Meilen
👇 Küsnachter Tobel

Timeout – klingt doch schon mal vielversprechend, oder?
Die Gemeinde Wollerau liegt am Fusse des Rossbergs. Ihr Gebiet erstreckt sich vom Ufer des Zürichsees bis hinauf nach Schindellegi. Im Süden fliesst die Sihl hoch oben durchs Gemeindegebiet – landschaftlich also alles dabei: See, Hügel und Fluss.
Das Restaurant Timeout befindet sich in der neuen Eishalle Erlenmoos – die erkennst du schon von weitem: auffällig rot (oder ist’s eher Bordeaux?) gestrichen, auf jeden Fall ein echter Hingucker.
Wir nehmen im hinteren Stübli Platz, während sich vorne die Sportlerinnen und Sportler mit ihrem Anhang tummeln. Bin gespannt, was heute der Renner auf der Karte ist.
Wir blättern durch – und siehe da: Das Rehgeschnetzelte mit Cognacsauce, Spätzli, Marroni und Rotkraut ist offenbar der absolute Favorit. So sehr, dass die Küche ordentlich ins Schwitzen kommt. Zum Glück wurden wir vorgewarnt.
Draussen zeigt sich das Wetter von seiner launischen Seite – aber egal, wir brechen trotzdem zum Spaziergang auf. Ziel: der Krebsbach. Er entspringt beim Hüttnersee und schlängelt sich bis zum Zürichsee hinunter. Früher standen hier Mühle an Mühle – ein richtiges industrielles Band entlang des Wassers.
Jetzt geht’s zügig los durchs «Krebsbach-Töbeli» Richtung Weier. Aber Moment mal – da fehlt doch jemand? Offenbar haben ein paar weniger gut ausgerüstete Mitglieder kehrtgemacht. Nun gut,
Oben angekommen, öffnet sich der Blick auf den Freyenweijer im Naturschutzgebiet Itlismoos – ein idyllisches Fleckchen Erde. Im Sommer kannst du dort wunderbar schwimmen und entspannen. Weiter geht’s auf der Höhe durchs Itlismoos zum Ortsteil Aesch, wo sich ein fantastischer Blick auf den Zürichsee und die Hügelzüge des Zürichoberlands bietet.
Zum Schluss marschieren wir wieder hinunter zum Timeout, wo der obligatorische Abschiedsteil stattfindet.
Fazit: Bitte wetterfeste Kleidung anziehen – und wer mag, nimmt Spazierstöcke mit.
PS.: Roland hat noch nicht genug - er wandert noch zum Bahnhof Schindellegi 🚶➡️😂

👆 Eishalle - Zürichsee - Pfannenstiel
👇 Timeout - zum Krebsbach Richtung Rossberg
👇👇 Itlismoos mit Freyenweijer - Krebsbach Töbeli
👇👇👇 Blauer Himmel - Blick zum Zürisee

Gockhausen – Restaurant Geeren – Metzgete
„Wir sind gerne für Sie da!“ – verspricht die Website des Restaurants Geeren und macht Lust auf deftige Klassiker: Rippli, Speck, Leberli – und natürlich Blut- und Leberwurst. Metzgete, wie sie sein soll!
Gockhausen, ein Ortsteil der Stadt Dübendorf, liegt idyllisch am Zürichberg. Am Dorfrand findet sich die urchige Zürcher Landbeiz, und kaum bist du dort – schwupps – stehst du mitten in der Natur.
Kaum Platz genommen, wird die Karte studiert – gar nicht so einfach, bei dieser Auswahl! Kein Zweifel: lauter Metzgete-Fans am Tisch. Bestellt wird, was das Herz (und der Magen) begehrt. Schon bald stehen die Teller auf dem Tisch. Es wird still – das beste Zeichen, dass es schmeckt. Nur eine kleine Anmerkung: „Die Rippli sind etwas trocken.“ HW und CC nicken wissend – „Rippli sind halt immer etwas trocken!“ Na dann – dafür gibt’s ja Saucen, denke ich mir.
Nach dem Schmaus und einem kräftigen Kaffee schweift der Blick durchs Fenster – das Wetter zeigt sich von seiner «besten Seite». Also nichts wie los zum Herbstrundgang! Gleich hinter dem Restaurant öffnet sich eine wunderschöne Lichtung, und die herbstliche Farbenpracht erfreut Herz und Seele. Durch den Wald geht’s in einem weiten Bogen zurück – rund drei Kilometer, das reicht heute. Niemand widerspricht.
Zurück im Geeren stellt sich die wichtigste Frage: Was gibt’s nach der Metzgete als Dessert? Die Antwort fällt einstimmig aus – Vermicelles! In allen erdenklichen Varianten. Ich nehme meines ohne Rahm – na ja, etwas trocken, also schnell noch eine Portion Rahm dazu bestellt. Jetzt passt’s.
Bei
angeregten Gesprächen klingt der gemütliche Nachmittag aus.
„Zäme aktiv sii“ – das Motto des Tages, und wie immer: aktiv in jeder
Beziehung.

👆 Kaum aus der Beiz und schon in der Natur 🚶➡️🚶➡️😂
👇 Rund um Gockhausen und Restaurant Geeren - Es herbstelet halt! 🍂

🌞 Ausflug nach Unterendingen – von der Surb bis ans „Ende des Dorfes“
Heute geht’s ab nach Unterendingen im Surbtal. Die Surb ist ein gemütlicher Bach, der sich gemächlich Richtung Döttingen schlängelt – und dort in die Aare mündet.
Nachdem alle eingesammelt waren (auch jene, die etwas zu früh aus dem Zug gesprungen sind 😄), ging’s weiter zum Restaurant Sonnenblick – ein Name, der schon mal Gutes versprach. Doch es kam noch besser: Das Lokal nennt sich nämlich auch „De Finibus Terrae“. Moment mal – das klingt kompliziert? Keine Sorge, es bedeutet schlicht „Am Ende der Erde“, oder eben „am Ende Italiens“.
Der Wirt Alfredo, natürlich Italiener, stammt tatsächlich aus Santa Maria di Leuca in Apulien. Genau dort steht die berühmte Wallfahrtskirche Santa Maria de Finibus Terrae, ganz unten an der Ferse des italienischen Stiefels – dem südlichsten Punkt Italiens.
Aber genug Geschichte – jetzt geht’s ans Bestellen!
Das Restaurant ist auch eine Pizzeria, also war klar: Pizza musste her! Ganze, halbe oder kleine – für jeden Hunger das Richtige. Alfredo hatte auch Spezialitäten wie Orecchiette pugliesi – hausgemachte Teigwaren mit Cime di rapa, Sardellen und Burrata – sowie Risotto in allen Variationen auf der Karte.
Nach den Riesenportionen war ein Verdauungsspaziergang Pflichtprogramm. Also los – der Surb entlang, vorbei an einer mobilen Hühnerfarm, einem Kürbisfeld und mit traumhaftem Blick auf den Rebberg von Tegerfelden. Wiesen, Reben und Wälder zeigten sich in ihrem herbstlichen Farbkleid – eine Pracht, die man am liebsten festhalten möchte.
Weiter ging’s zu einem kleinen Staudamm mit Fischtreppe. Früher wurde hier Wasser abgeleitet, um verschiedene Mühlen anzutreiben – ein Stück lebendige Geschichte mitten in der Natur.
Zum Abschluss führte der Weg wieder leicht bergauf – und
zurück ins „De Finibus Terrae“.
Ein Kaffee, ein Dessert, und schon ging ein rundum gelungener Tag
zu Ende.
NB: Heute waren alle zufrieden mit dem Essen – Bravo, Alfredo!

👆 Unterendingen

👆 Tegerfelden
👇 Stauwehr - Fischtreppe
👇👇 Tegerfelden
👇👇👇 Unterendingen - Kirche und Restaurant Sonnenblick

Wanderung Nr. 20 - 2025
Wanderbericht
Ich bin wütend – sowas von wütend! Wegen SRF Meteo.
Da sagten und zeigten sie doch glatt nur Sonne über dem Bielersee. Tja,
weit gefehlt! In Zürich strahlte der Himmel schon blau, während in Biel noch
immer Nebel hing. Aber gut, das war wohl eine dieser „schwierigen Prognosen“ …
Von Zürich nach Biel – und dann bergauf!
Los geht’s also von Zürich Richtung Biel. Dort nehmen wir Bus und die Standseilbahn nach Magglingen. Nach der Fahrt gönnen wir uns erst mal einen Kaffee mit Gipfeli (oder sonst was Leckeres). Überraschung: Die Preise sind hier richtig moderat – ganz anders als in Zürich.
Nebel hin oder her – wir marschieren los!
Das Wetter ist zwar bescheiden, aber wir lassen uns nicht aufhalten. Ziel: Twannberg. Der Weg steigt sanft an, und hin und wieder öffnet sich der Blick auf den Bielersee – ein stiller, grauer Spiegel im Nebel. Der Herbst zeigt sich langsam von seiner goldenen Seite. Der Wanderweg ist abwechslungsreich, schön und überraschend ruhig.
Am höchsten Punkt angekommen, hoffen wir auf ein Restaurant – aber Fehlanzeige! Das Gebäude wird nun als Unterkunft für Asylsuchende genutzt. Wir gönnen uns also ein Mittagessen aus dem Rucksack, mit Aussicht und kaltem Wind. Die Bise bläst ordentlich, also nichts wie weiter!
Auf den Spuren der Römer
Beim Abstieg fällt uns die perfekt gepflasterte Strasse auf – fast wie eine Römerstrasse. Ein kurzer Blick auf Google bestätigt: Tatsächlich!
Die Twannbachschlucht – Naturgewalt pur
Und dann: die Twannbachschlucht. Beeindruckend, was Wasser und Zeit hier geschaffen haben! Man sagt, ein Bach schleift etwa 4 Millimeter Gestein pro Jahr ab. Rechne mal hoch – das ergibt Jahrtausende an Geduld und Kraft!
Wir staunen, wie sich Felsen aufgetürmt, Wasserbahnen gegraben und runde Gumpen gebildet haben. Plötzlich Bewegung am Felsen – zwei Gämse! Offenbar gestört, unschlüssig, wohin sie fliehen sollen. Ein kleiner magischer Moment.
Vorbei an einer grossen Fledermaushöhle geht’s dem Ausgang entgegen – bis ein Kiosk auftaucht. Die freundliche Dame kassiert zwei Franken Eintritt für die Schlucht. Fair: Der Weg will ja gepflegt sein.
Finale: Twann, Reben und der Bielersee
Schon bald liegt Twann vor uns – Häuser, Reben und
See – eine Augenweide!
Noch ein paar tausend Treppenstufen hinunter, und wir stehen am Seeufer.
Perfekt für den Abschlusskaffee im nächsten Café -
Was für eine Tour – trotz falscher Wetterprognose ein voller Erfolg!

👆 Magglingen - Twannberg
👇 Twannbachschlucht

👇 Twann - Bielersee - St. Petersinsel

Ab in die Stadt – oder doch fast aufs Land?
Na ja – genau genommen an den Rand der Stadt, dort, wo Zürich schon fast ins Naherholungsgebiet übergeht: am Fusse des Uetlibergs. Hier thront das traditionsreiche Gebäude Albisgütli – geschichtsträchtig, charmant und mit einer Prise Nostalgie.
Ein Hauch Geschichte
Das ehrwürdige Haus, zuletzt 1980 saniert, wurde 2019 mit viel Fingerspitzengefühl und unter den strengen Augen des Denkmalschutzes rundum erneuert. Während der neunmonatigen Umbauphase entfernte man die Zwischendecke und schuf so eine beeindruckende Raumhöhe – dabei kamen sogar historische Deckenmalereien wieder zum Vorschein. Und auch der Name erhielt ein Update: Aus dem Schützenhaus Albisgütli wurde das Gasthaus Albisgütli.
Ankunft & erster Eindruck
Nach und nach treffen unsere Mitglieder im stilvoll renovierten Haus ein. Ein erster Blick – und schon sind alle begeistert: Der hohe Raum wirkt fast sakral, und das riesige Wandbild mit Alpenpanorama zieht sofort die Blicke auf sich. Und die Stühle – traumhaft bequem!
Dann geht’s ans Eingemachte: Getränke bestellen, Menükarte studieren, diskutieren. Der Herbst zeigt sich von seiner besten Seite – und so lockt natürlich auch eine feine Wildkarte. Nach einigem Überlegen hat schliesslich jede*r sein Lieblingsgericht gefunden. Der Service braucht nach dem morgendlichen Brunch-Angebot des Hauses zwar etwas Anlauf, doch bald wird’s ruhig am Tisch – ein gutes Zeichen! Nur der Rotkohl sorgt für Gesprächsstoff – ein bisschen gar pappig, finden einige.
2. Runde: Bewegung tut gut!
Gut gestärkt machen wir uns auf den Weg – unterhalb des Uetlibergs, durch die städtische Baumschule in Richtung Drei Weiher. Immer wieder höre ich begeisterte Stimmen:
„Wunderbar, hier war ich ja noch nie!“
Bei den Weihern halten wir für das obligatorische Gruppenföteli – natürlich mit bester Laune und noch besserer Aussicht. Danach geht’s weiter: ein bisschen runter, dann wieder hoch. „Warum ist eigentlich nie alles flach?“, denkt sich bestimmt so manches Mitglied. Und ehe wir uns versehen, steht das vertraute Albisgütli wieder vor uns – alt, schön und einladend wie eh und je.
3. Runde: Süsses Finale
Zum Abschluss wird die Dessertkarte studiert. Die Entscheidung fällt erstaunlich schnell – offenbar sind alle auf den Geschmack gekommen. Mein persönlicher Favorit: eine etwas spezielle Cremeschnitte, dreischichtig und fein – ein fast echtes mille-feuille. „Das sind also 3 x 333,33 Blätter!“, meint Li augenzwinkernd.
Fazit:
Ein gelungener Ausflug zwischen Stadt und Natur, Geschichte und Genuss – mit guten Gesprächen, Bewegung an der frischen Luft und einem süssen Abschluss. So darf’s gerne wieder sein!

👆 Blick zum Zürisee
👇 Albisgütli und Umgebung

Wanderung Nr. 19 - 2025
13.5 km: Teufen ZH – Rhein – Biberpfad – Rheinbrücke Flaach-Rüdlingen – Buchberg Schiffsteg – Fähre über den Rhein – Mittagessen Tössegg – Tössriedern – Rheinbrücke Eglisau – Eglisau (Kaffee-Finale).
Früh aus den Federn, los geht’s: Ab Embrach mit dem Bus Richtung Unterteufen. Das Wetter? Noch ein bisschen schüchtern, aber wir dafür umso motivierter. Ziel: der Rhein!
Schon bald erreichen wir den Biberpfad – nur die Biber haben wohl länger geschlafen als wir. Das Weglein am Rhein entlang fordert uns: rauf, runter, rutschig – volle Konzentration! Dann die erste Etappe geschafft: die neue Rheinbrücke Flaach–Rüdlingen. Dort gönnen wir uns eine kleine Verschnaufpause, bevor es zügig weitergeht.
Die Zeit drängt – die Fähre wartet nicht! Fast punktgenau erreichen wir den Schiffsteg und winken dem Fährmann. Eine kurze, aber herrliche Überfahrt, bei der Li gleich Lust bekommt, bis nach Eglisau durchzuschippern. Doch der Wanderleiter bestimmt: Füsse statt Fähre – ha!
In der Tössegg wartet ein gedeckter Tisch auf uns. 12:30 Uhr Reservation – und ja, wir waren die Letzten, die ihr Essen erhielten. Dafür schmeckt’s doppelt gut. Meine Vorhersage hat gestimmt: genug Zeit zum Verschnaufen gab’s allemal.
Frisch gestärkt geht’s weiter: über die lange Tössbrücke hinauf nach Tössriedern. Dort bestaunen wir eine umgebaute Scheune – ein echtes Schmuckstück. Schliesslich erreichen wir Eglisau, wo Kaffee und Kuchen den krönenden Abschluss bilden.
Nach 13.5 Kilometern auf Wanderschuhen reicht’s dann aber: Mit dem Bus ab zum Bahnhof – müde, glücklich und voll schöner Eindrücke vom Rhein.

👆 Töss und Rhein vereinigen sich (Tössegg)
👇 Rhein
👇👇 Eglisau
👇👇👇 SBB-Brücke Eglisau - Hüntwangen

👇 Buchberg - Tössegg
👇👇 Tössbrücke - Restaurant Tössegg
👇👇👇 Rhein und Rebberge
